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Wie erkennt man gutes Olivenöl?

Timon

Wer an einer Verkostung für Olivenöl teilnimmt, kann viel über Öle im Allgemeinen und Olivenöl im Speziellen lernen. Die Farbe des Öls sagt nichts über die Qualität aus – das ist meist ein Fehler, den die meisten Unerfahrenen denken. Grüne Oliven werden unreif geerntet. Normalerweise sind Oliven, wenn sie Reif sind kirschrot bis violett und manchmal sogar schwarz. Die grünen Oliven müssten eigentlich noch länger reifen, aber aus Kostengründen nimmt man sie schon vorher vom Baum – und vielleicht auch, weil die Deutschen es so gewöhnt sind, grüne Oliven zu essen. Das Olivenöl selbst ist golden vom Ton her und hat leicht grünliche Reflexe. Interessant ist, dass Olivenöl- Tester allein anhand des Geschmacks erkennen, ob das Öl neu ist oder schon länger steht. Dafür probieren sie aus dunkelblauen Bechern, da die Farbe nichts mit der Qualität zu tun hat. Hochwertiges Olivenöl besteht meist aus nativen Olivenöl. Es wird dadurch gewonnen, dass Arbeiter die grünen und halbreifen, hellgrünen Früchte im Oktober und November mit der Hand pflücken. Je bitterer und schärfer die Früchte sind, desto besser ist auch das Olivenöl. Je länger das Öl gelagert wird, desto milder schmeckt es auch.

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Foto: neufal54 / pixabay

Ein Jahr lang darf es ungeöffnet stehen bleiben, sonst schmeckt es nicht mehr. Meist ernten Bauern das Obst mit Stöcken ab. Fallen die Früchte nun auf den Boden, bekommen sie Druckstellen und der natürliche Zersetzungsprozess beginnt. Wer ein gutes Olivenöl kaufen möchte, setzt auf ein sortenreines Produkt. Dann kann man davon ausgehen, dass wirklich der Geschmack übertragen wird. Dafür muss man dann aber auch ein wenig mehr bezahlen.

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