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Unterwegs in Pontresina

Timon

Meine Freundin wollte unbedingt einmal mit mir nach Pontresina reisen, weil sie dort schon einmal als Kind mit ihrer Mutter war. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren verstorben und so wollte sie noch einmal gern alle Dinge ablaufen, die sie mit ihrer Mutter dort gemacht hatte. Ich hielt dies für eine sehr schöne Idee und so brachen wir an einem Wochenende mit dem Auto auf, um nach Pontresina zu fahren. Pontresina ist eine kleine, politische Gemeinde im Kreis Oberengagin im Kanton Graubünden in der Schweiz. Es liegt direkt im Engadin, was ein sehr bekanntes und beliebtes Ausflugsziel und Urlaubsgebiet für Touristen ist. Hier kann man gut im Winter Ski fahren und im Sommer Wandern gehen. Da meine Freundin mit ihrer Mutter im Sommer im Engadin war, fuhren wir auch im Sommer ins Engadin nach Pontresina und nahmen und genau das gleiche Hotel, das die beiden auch damals hatten. Zu meiner Überraschung stand es noch und war unheimlich schön von außen anzusehen. Auch im Inneren gab es einiges her und so versprachen es, ein paar angenehme Tage zu werden. In Pontresina treffen viele verschiedene Menschen aufeinander. So gibt es auch keine direkte Amtssprache.

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Foto: xuuxuu / pixabay

Es wird fast alles geredet. Es gibt Deutsche, aber auch Rumänen, Italiener, Portugiesen und ganz viele andere Menschen und Sprachen. Die anerkannte Amtssprache ist deutsch, aber da es hier so viele andere Sprachen gibt, kommt man besonders mit englisch gut voran. Rund 72 % der Einwohner sind Schweizer Staatsangehörige und damit wird viel switzer- deutsch gesprochen. Verstehen kann man das eher schwer, aber meine Freundin kann ein wenig italienisch und das spricht hier gefühlt fast jeder. Pontresina ist aber nicht nur wegen der vielen, schönen kunterbunten Sprachen bekannt geworden, sondern vor allem wegen der Lage am Bernina- Pass. Durch diesen Pass konnte der Fremdenverkehr so richtig aufblühen und so sind auch die ganzen Menschen hierher gekommen. Pontresina war im Mittelalter sogar noch bedeutsamer als das benachbarte St. Moritz, weil es ein zentraler Umlageplatz war und so viele Touristen und Geschäftsleute her gefunden haben. Leider erinnern nur noch wenige Gebäude an das Mittelalter, da zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein Großfeuer in Pontresina gewütet hat, dem viele Gebäude zum Opfer gefallen sind.

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