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Thailand – Knigge

Timon

In Thailand, so befürchten viele, wird sich jetzt einiges ändern nach dem Tod des Königs. Denn sein Sohn, der Nachfolger auf dem Thron, gilt als äußerst unbeliebt. Dennoch wird es so sein, dass sich die Thailänder nach wie vor jeden Witz oder jede Kritik über ihren König verbieten werden. So jedenfalls war es bisher. Und auch wird man Geldscheine und Münzen bzw. Bildnisse mit dem Gesicht des Königs weiterhin auch mit Sorgfalt behandeln. Die Thais werden, wenn man sich als Tourist bei Thailand Ferien entsprechend daneben benimmt, wohl nicht davon abhalten lassen nach wie vor Strafen zu verhängen. Keine Strafen, aber komische Blicke erntet man in Thailand, wenn man zur Begrüßung die Hand geben möchte. In Thailand gibt es hier andere Bräuche: Man faltet beide Hände wie zum Gebet vor der Brust. Diesen traditionellen Gruß nennt man „wai“.

Foto: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de


Auch als Entschuldigung geeignet

Zur Begrüßung gehören auch ein leichtes Knopfnicken und ein freundliches Lächeln. Mit diesem Gruß hat man die Thais sehr schnell von sich überzeugt. Als Frau sagt man dann noch „sawat di kha“ oder als Mann „sawat di khrap“. Diesen traditionellen Gruß verwendet man in Thailand auch als Dank oder als Entschuldigungsgeste. Dabei entscheidend ist die Höhe der gefalteten Hände. Vor allem Geschäftsreisende sollten sich diesen Gruß gut einprägen und ihn üben. Es kommt auch auf den Rang des Gegenübers an, den dieser in der thailändischen Gesellschaft genießt. Je höher dabei die Hände gehalten werden, umso höher ist auch die soziale Stellung des Gegenübers. Für einen Mönch muss man die Hände sogar bis hoch zur Stirn führen um ihm Respekt zu zolllen.

Richtige Kleidung

Als Tourist darf man natürlich nicht vergessen bei einem Urlaub in Thailand, dass man sich in einem sehr gläubigen Land befindet. Wichtig ist, dass man trotz warmem Wetter immer ordnungsgemäß gekleidet ist. Schulterfreie Kleidung oder ein Minirock oder knappe Shorts (auch bei Männern) gehen gar nicht. Vor allem bei einem Tempelbesuch ist das ein absolutes Tabu. Auch sollte man darauf achten, dass man die Schuhe auszieht. In einem Hotel muss man das nicht tun, denn diese sind nicht nur nach westlichem Standard eingerichtet, sondern auch recht westlich orientiert.

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