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Sri Lanka – nach dem Friede hofft man auf Touristenboom

Timon

Rund 30 Jahre lang herrschte in der ehemaligen britischen Kolonie Ceylon Bürgerkrieg. Dabei ist der Friede zwischen der Regierung des heutigen Sri Lanka und den radikalen Tamilen erst wenige Jahre alt. 2009 kam es zum Friede zwischen diesen beiden Bürgerkriegsparteien, die Land und Bevölkerung in Angst und Schrecken und in bittere Armut stürzten. Seit einigen Jahren herrscht auf der Insel kurz vor Indien aber Friede und eine neue Zeitrechnung scheint begonnen zu haben. Der Touristenboom ist dabei sehr groß, der über das Land hereinbracht plötzlich. Man rechnet für 2015/16 mit rund 2,5 Millionen Urlaubern. 2011 waren es gerade einmal rund 750.000, die die Insel besuchten im Vergleich dazu.

Foto: mikmad  / pixelio.de
Foto: mikmad / pixelio.de


Touristen kamen schon früher

Die Zahlen beweisen, dass man schnell auf die Insel reisen sollte, um sie noch in ihrem ursprünglichen Zustand zu sehen, denn der Bau von großen Hotelanlagen hat bereits begonnen. Die ausländischen Investoren sind zahlreich im Land und haben sich schon große Flächen direkt an der Küste gesichert. Doch so ganz neu ist der Tourismus für das Land nicht. Denn schon früher kamen Touristen hierher. Diese waren in ihrer Bewegungsfreiheit während der Dauer des Bürgerkriegs allerdings recht eingeschränkt. So wurde Touristen dringend zum Beispiel von Reisen ins östliche Hochland abgeraten. Sehenswürdigkeiten wie die Teeplantagen blieben dem Touristenauge daher verborgen. Dabei wollte doch schon jeder mal wissen, woher der wohlschmeckende und guttuende Ceylon-Tee kommt.

Große Pläne

Doch die Pläne der Regierung auf der Insel sind groß. So gibt es jetzt schon ausgewählte Orte, an denen später große Hotelkomplexe entstehen sollen. Und auch die Infrastruktur soll weiter ausgebaut werden. Dabei kann das Land natürlich darauf bauen, dass es so Fehler überhaupt nicht erst macht, wie sie zum Beispiel auf den Kanaren oder Balearen gemachte wurden. Anfänglich wurde hier nämlich auf den Bau von großen Bettenburgen gesetzt. Dies entpuppte sich jedoch bald als Fehler und die Komplexe gelten heute als Bausünden. Vielmehr wird man auf der Insel sicherlich auf kleinere Hotels und Resorts setzen, aber auch auf private Unterkünfte, vielleicht auch mitten im Dschungel. Viele machen sich aber noch um die politische Stabilität des Landes große Sorgen!

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