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Malediven – wie alles begann

Timon

Die Malediven entstanden vor langer Zeit. Die ersten Siedler auf den Inseln waren vermutlich Singhalesen. Diese ließen sich auf den südlichen Atollen der Malediven nieder. Auch heute noch ist zumindest der dort gesprochene Dialekt stark vom Singhalesischen geprägt. Doch auch die Phönizer mit ihren Handelsschiffen scheinen schon früh zu dem Inselarchipel im Indischen Ozean vorgestoßen zu sein. Denn entsprechende Aufzeichnungen belegen, dass man mit den damaligen Einwohnern regen Handel trieb. Später kamen dann auch die Araber auf ihrem Weg nach Ceylon auf den Malediven vorbei und ließen sich teils hier nieder. Ab dem 11. / 12. Jahrhundert wurde die Inselgruppe dann auch vom Islam geprägt. Die Einwohner waren in der Region damals als rechtschaffene, fromme Moslems bekannt. Die Chronik der islamischen Sultane der Inselwelt wurde ab Mitte des 12. Jahrhunderts gebrochen.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
Foto: Martin Simon / pixelio.de


Abschottung der Einheimischen

Die Chronik der Sultane endete letztlich mit Mohammed Fareed-ul-Avval im Jahr 1968. Etwas ganz außergewöhnliches ist dabei, dass die Inselwelt der Malediven im 14. Jahrhundert auch von einer Sultanin, Khadeeja Rehendi Kabaidhi Kilege, regiert wurde. Die Moslems der Malediven haben sich ihre eigenen Bräuche geschaffen. Doch auch einige arabische Bräuche blieben durchaus erhalten. Die Frauen auf dem Malediven tragen bis heute kein Gesichtstuch. Sie sind meist nur mit einem Hüfttuch begleitet. Dies hat vor allem mit den hohen Temperaturen zu tun, die hier herrschen. Allerdings hat die Malediven Regierung schon in den 1970er Jahren, als der Tourismus auf den Inseln begann, dafür gesorgt, dass die Einheimischen strikt getrennt von den Touristen leben. Die Bediensteten der Resorts verlassen alle am Abend die Inseln.

Gastfreundlichkeit

Die Menschen auf den Malediven genießen aber die Hochachtung der Touristen. Diese dürfen inzwischen einige der Einheimischen-Inseln besuchen am Tag über. Doch auch sie müssen die Inseln am Abend wieder verlassen haben. Damit ist die Regierung den Wünschen der Touristen ein bisschen entgegen gekommen. Die Gastfreundlichkeit der Menschen auf den Malediven ist aber ungebrochen vorhanden. Die Touristen werden höchst bevorzugt behandelt. Die gleiche Freundlichkeit erwarten natürlich auch die Gastgeber von ihren Gästen. Diese sollten natürlich die Sitten und Gebräuche der Menschen auf den Malediven achten und nicht mit Füßen treten.

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