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Interessantes über Pontresina

Timon

Auch wenn im 18. Jahrhundert ein Großfeuer in Pontresina gewütet hat, dem viele mittelalterliche Gebäude zum Opfer fielen, kann der kleine Ort im Engadin sich trotzdem sehen lassen. Die alten Häusern sind schön anzuschauen und der Gasthof von 1850, übrigens der erste Gasthof, den es hier jemals gab, steht auch immer noch. Mit ihm begann der Tourismus zu blühen und bereits im Sommer 1885 gab es schon 2000 Gäste. Das Engadin ist eben einfach schön und so war ich hier mit meiner Freundin, um Urlaub zu machen. 1908 gab es einen zweiten Schub, der den Tourismus noch ein wenig voranbrachte. Damals wurde nämlich die Berinabahn eröffnet, die die kleinen Ortschaften miteinander verband. In Pontresina befindet sich die Systemtrennstelle für den Lockwechsel und so kann man ihn sich vor Ort einmal am Tag anschauen. Generell gibt es in Pontresina sehr viele Sehenswürdigkeiten, was ich irgendwie nicht erwartet hatte. Meine Freundin hat mich auch eher dazu überredet, hier Urlaub zu machen. Sie wollte alle Sachen, die sie damals mit ihrer Mutter gesehen hatte, noch einmal sehen und so sind wir einmal quer durch das Engadin gefahren, um uns alles anzusehen. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Häuser in den Ortschaften, die vom Engadiner Stil geprägt sind.

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Foto: violetta / pixabay

Es gibt viele Sgraffito- Wandmalereien und geschmückte Erker und so hatte ich mein Lieblingsfotomotiv schon gefunden. Sehenswert ist außerdem der Burgturm Spaniola, der aus dem 12. Jahrhundert stammt, die Chesa Campell und das Museum Alpin, das die gesamte Ortsgeschichte von Anfang an bis heute vermittelt. Dort haben wir auch einen ganzen Tag verbracht und wirklich viel dabei gelernt.

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