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Frühling – wenn das Engadin erwacht

Timon

Wie auch im Winter kommen im Frühling sehr viele Menschen ins Engadin bzw. nach Pontresina. Denn zu diesem Zeitpunkt erwacht dort der Sommer-Tourismus mit seinen Wanderfreunden, die diese Region der Schweiz sehr gerne aufsuchen. Doch manchmal etwas zu früh, da noch bis in den Mai mit Schneefällen gerechnet werden muss – jedenfalls in den höheren Lagen. Daher sind die meisten Wanderwege auch erst ab Mai begehbar. Doch die Hotelbetreiber und die Restaurantbetreiber stellen sich schon ab März auf die Wandergäste ein. Wenn das Wetter eben nicht so sein sollte, dann geht man eben Schneeschuhwandern. Die eigentliche Skisaison ist aber vorbei. Denn im April und auch Mai ist dann mit dem Abgang von den gefährlichen Lawinen im Engadin zu rechnen, weil der Schnee schmilzt.

Foto: Joujou / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de


Tiere beobachten und Feste feiern

Das Engadin bietet auch im Frühling für jeden etwas. So auch für diejenigen, die gerne Tiere beobachten. Besonders Vögel lassen sich im Frühling blicken. Die Wildtiere der Region ziehen sich dann eher zurück. Doch wer sich weiter hoch wagt, der bekommt auch im Frühling Steinböcke zu sehen. Man sieht dann auch schon wieder die ersten Wildblumen blühen, wie Enzianen, Trollblumen, Türkenbund und die Feuerlilien. Schon im März feiert man im Engadin im Übrigen ein besonderes Fest – Chalandamarz, das seinen Ursprung im romanisch sprachigen Teil der Schweiz hat, im Kanton Graubünden und aus einer Zeit stammt als die Römer noch das damalige Rätien besetzt hatten. Mit diesem Brauch will man die bösen Geister vertreiben. Außerdem werden an diesem Tag die neuen Gemeindepräsidenten, Schreiber und Säckelmeister ins Amt eingeführt.

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