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Bergfrühling in Pontresina

Timon

Das Engadin ist im Frühling am schönsten für die meisten Urlauber. Auch in Pontresina erwacht dann wieder der Tourismus aus seinem Wintertraum. Das heißt die Hoteliers und Restaurantbetreiber stellen sich wieder auf die Touristen ein, die nicht mehr Ski fahren wollen, sondern nun wieder raus in die Natur und wandern. Zwar ist der Frühling im Engadin noch immer recht kühl, doch die ersten zarten, hellvioletten und gefransten Blütenköpfchen strecken sich der nun immer wieder wärmenden werdenden Sonne entgegen. Und dann glänzt der Morgentau wieder auf den grünen Blättern. Im Engadin blüht auch das Soldanella oder auch Alpenglöcken. Und bald wächst auch wieder ein Teppich aus Pelzanemonen. Die Guides, die sonst die Gäste des Winters sicher durch die Schneetiefen geleiten, holen dann wieder ihr Wissen um die Blütenpracht im Engadin heraus.

Foto: Paul-Georg Meister  / pixelio.de
Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de


Erblühen und Tierbeobachtungen

Denn bald blühen auch wieder Enzianen, Trollblumen, Türkenbund und die traumhaft schönen Feuerlilien. Die Touristen, die zwecks der Blütenpracht ins Engadin kommen, sind fast nicht zu befriedigen mit ihrem Wissensdurst. Der Frühling setzt im Engadin im Übrigen erst so richtig im Mai ein. Denn in dieser Region sind durchaus auch noch im Mai größere Schneefälle zu erwarten. Und gefährlich wird es ohne Guide für die Wanderer in dieser Zeit auf jeden Fall. Denn ab März rauschen meist größere Lawinen ins Tal. Diese reisen den Schnee bis zur Grasnarbe mit und sind wirklich gefährlich. Die meisten Wege sind aus dem Grund auch erst im Mai begehbar. Und Wanderungen in höhere Gebiete kann man erst im Juni durchführen. Gerade im Frühling aber sind gute Tierbeobachtungen möglich. Vor allem die Vögel sind dann schon sehr aktiv und fangen an zu brüten.

Chalandamarz

Im Engadin wird im Frühling – schon im März – ein ganz besonderes Fest gefeiert – Chalandamarz. Der Ursprung von diesem Brauch stammt aus dem romanisch sprachigen Teil der Schweiz, also aus dem Kanton Graubünden und stammt zudem aus einer Zeit, als die Römer noch das damalige Rätien besetzt hielten. Der Chalandamarz wird jedes Jahr am 1. März gefeiert. Vertrieben werden sollen mit diesem Fest die Bösen Geister. In der Schweiz ist dieser Tag auch als Verwaltungssicht ein ganz besonderer.

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